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Malta-Reise: Sehr eindrucksvoll und dicht!

©privat/Dekanat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise nach Malta waren sich einig: „Das war eine sehr eindrucksvolle und inhaltlich sehr dichte Reise!“ Ihre Erwartungen seien weit übertroffen worden, berichteten 27 Frauen und Männer, die vom 4. bis 10. Mai im Inselstaat unterwegs waren auf den Spuren des Apostel Paulus, der rund drei Monate hier gelebt und für die Inselbewohner*innen segensreich gewirkt hat. Begleitet und geleitet wurde die Reisegruppe von Bildungsreferent Ingo Mörl und Clemens Bittlinger, Referent für Mission und Ökumene im Evangelischen Dekanat Darmstadt.

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Historisch belegt ist, dass die ersten Bewohner Maltas vor rund 5.000 Jahren die Tempel der „Großen Mutter“ aus riesigen Steinblöcken errichteten. Phönizier, Karthager, Römer, Araber, Johanniter und später die Briten prägten das Aussehen der Insel. Heute sind Englisch und natürlich auch Maltesisch die gängigen Sprachen. Wer Malta ‚besaß‘, hatte den ‚Schlüssel zum Mittelmeer‘, daher umfasste das vielfältige Programm dieser Studienreise sowohl die traditionellen Landungs- und Wirkungsstätten des Apostel Paulus, wie auch die vor- und frühchristlichen Heiligtümer dieser Insel. Besonders beeindruckend für die Reisegruppe war der Besuch der St. John’s Co-Cathedral mit dem berühmten Bild des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio ‚Die Enthauptung Johannes des Täufers‘ - aber auch die „Malta Experience Show“, die einen spannenden Überblick über fünftausend Jahre maltesischer Geschichte vermittelte. Der Tempel von Hagar Qim, berühmt für seine Fruchtbarkeitsstatuen, die so genannten „Fat Ladies“, ließ die Teilnehmenden eintauchen in die prähistorische Zeit und die neolithische Baukunst. Und immer wieder begegnete die Gruppe den Spuren des Apostels Paulus, der, so die Überlieferung, zirka 60 nach Christus mit seinen Weggefährten vor der Küste Malta gestrandet war und von den Bewohnern der Insel herzlich aufgenommen wurde. Die Studienreisenden erlebten in Medina und Rabatt Straßen, die festlich geschmückt waren für das Fest des heiligen Joseph, der recht häufig als Statue mit dem Jesuskind im Arm, zu sehen war. Am Abend im Hotel fanden sich die Teilnehmenden jeweils zu einer Abendandacht ein, zum gemeinsamen Singen und Beten und zum Austausch in gemütlicher Runde. Die Berichte über das Wirken des Apostels Paulus in der Apostelgeschichte und seine, in den paulinischen Briefen entfaltete Theologie, rundeten so das kompakte Tagesprogramm am Abend wohltuend und geistlich ab. Zum Abschluss der Reise gab es für alle noch einen Reisesegen -verbunden mit dem Versprechen: „Nächstes Jahr in Jerusalem“. Denn Ingo Mörl und Clemens Bittlinger bieten vom 1. bis 10. September 2023 eine Studienreise nach Israel und Palästina an. Text: C. Bittlinger; Bildquelle: privat

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