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Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen (Joh. 6,37)

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Gemeinsam Glauben gestalten und leben

© BlumPfarrerin Astrid Maria Horn

Pfarrerin Astrid Maria Horn wird am Sonntag, 25. September, um 15 Uhr im Gottesdienst durch den Stellvertretenden Dekan Sven Sabary in ihren Dienst in der Evangelischen Philippus-Kirchengemeinde (Bartningstraße 42, 64289 Darmstadt) eingeführt.

Darmstadt. Pfarrerin Astrid Maria Horn pendelt gerne mit dem Fahrrad von ihrem Wohnhaus in Arheilgen nach Kranichstein zur Evangelischen Philippus-Kirchengemeinde – vorbei am Mühlchen, an Wiesen, Feldern und den Hochhäusern des Stadtteils. Seit Anfang September ist die 41-jährige Theologin mit einer halben Pfarrstelle in der Philippus-Gemeinde tätig, ihr Kollege Simon Wiegand hat seit März dieses Jahres die zweite volle Pfarrstelle inne. Beide kennen sich aus dem Vikariat und teilen sich schon mal den Unterricht der neuen Gruppe von Konfirmandinnen und Konfirmanden. „Es macht Spaß, das Beste aus zwei unterschiedlichen Gemeindeerfahrungen einzubringen und kreative Angebote zu entwickeln – das merken auch die Konfis“, so Horn. Welchen Schwerpunkten sich die beiden in Zukunft widmen, werde sich noch herauskristallisieren.

Sie schätzt die Architektur des ökumenischen Gemeindezentrums, dem die Philippus-Kirchengemeinde angehört. Der offene Kirchenraum und der große Hof zwischen den Kirchen biete sehr gute Möglichkeiten für unterschiedliche Gottesdienstformen. Gerade das Profil dieser evangelischen Gemeinde habe sie angesprochen, die gemeinsam mit der der katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus im Ökumenischen Gemeindezentrum ihren Standort hat und seit 1980 Forum für die Menschen im Stadtteil Kranichstein ist. ‚Ökumenisch tun wir hier alles gemeinsam, was wir nicht getrennt tun müssen‘ ist ein Leitspruch für die Arbeit des Gemeindezentrums, zu dem auch ein Kinder- und Jugendhaus und die Kindertagesstätte ‚Arche Noah‘ gehören.

„Das Evangelium ist auch politisch“, betont die Theologin und Politologin, die ein Doppelstudium zunächst an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt aufnahm und an der Philipps-Universität in Marburg abschloss. Gesellschaftliche Teilhabe und der Gemeinschaftsaspekt sind der Pfarrerin sehr wichtig. Gemeinsam Glauben zu gestalten, zu leben, sich darüber auszutauschen und auch den Mut für Veränderungen aufzubringen, hält sie für elementar. Astrid Maria Horn, die in Wiesbaden geboren und in der Nähe von Idstein aufgewachsen ist, strebte bereits früh an, Pfarrerin zu werden. Neben der Tätigkeit als Teamerin in der Kinder- und Jugendarbeit ihrer Heimatgemeinde war es eine befreundete Pfarrerin, die den Berufswunsch förderte. „Ich bin neugierig, lerne gerne neue Dinge und neue Menschen kennen. In meinem Beruf kann ich kreativ sein, mit Menschen Angebote finden, die zu ihnen und zur Gemeinde passen,“ sagt die Theologin. In ihrem Vikariat in der Kreuzkirchengemeinde Arheilgen lernte sie vielfältige Aspekte kennen, was Kirche alles sein kann. Vertieft hat Astrid Maria Horn ihre Praxis-Erfahrungen insbesondere im Bereich Arbeit mit Jugendlichen und Konfirmand*innen in Bensheim, wo sie mit halber Pfarrstelle seit 2018 in der Stephanusgemeinde tätig war.

Aktuelle politische Themen wie Nachhaltigkeit aus theologischer Perspektive beleuchten konnte sie während ihres Spezialpraktikums im Zentrum Bildung der EKHN. Impulse geben und empfangen, sich inspirieren lassen und Projekte entwickeln - das schätzt sie an der Arbeit im Evangelischen Bund Hessen, dessen zweite Vorsitzende sie ist. Auf Social Media, etwa auf Instagram, aktiv zu sein, gehört für Astrid Maria Horn auch zum Verkündigungsauftrag. Hier kann sie unter #waspfarrerinnensomachen Einblicke in ihre Arbeit geben. Musik nimmt in ihrem beruflichen und privaten Leben einen besonderen Stellenwert ein. So war sie während ihres Studiums in Frankfurt als Organistin in einer Kirchengemeinde angestellt. Gerne ist sie mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn wieder nach Darmstadt gezogen.

 

 

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