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Ordination von Jakobine Eisenach-Du

DekanatJakobine Eisenach-Du

Jakobine Eisenach-Du hat zu Jahresbeginn ihren Dienst als Pfarrerin in der Kreuzkirchengemeinde in Arheilgen begonnen. Hier teilt sie sich nun eine Stelle mit Pfarrerin Barbara Themel. Am 29. Januar ist Jakobine Eisenach-Du durch Propst Stephan Arras im Gottesdienst in der Kreuzkirche in Arheilgen ordiniert worden.

Neue Kraft für den Alltag finden
Jakobine Eisenach-Du ist neue Pfarrerin in der Kreuzkirchengemeinde in Arheilgen
Ordination am Sonntag, 29. Januar, 14 Uhr, in der Kreuzkirche Arheilgen

Sie ist vielen keine Unbekannte: Die gebürtige Darmstädterin Jakobine Eisenach-Du hat zu Jahresbeginn ihren Dienst als Pfarrerin in der Kreuzkirchengemeinde in Arheilgen begonnen. Hier teilt sie sich nun eine Stelle mit Pfarrerin Barbara Themel, die ihren Dienst reduziert hat. Am Sonntag, 29. Januar, ist Jakobine Eisenach-Du durch Propst Stephan Arras im Gottesdienst in der Kreuzkirche, ordiniert worden.

Bereits ihr Vikariat, den zweijährigen Praxisteil nach dem ersten kirchlichen Examen, hat sie in der Darmstädter Thomasgemeinde absolviert. Aufgewachsen ist die Dreißigjährige im Gebiet der benachbarten Martin-Luther-Gemeinde. Hier wurde sie als Jugendliche getauft und konfirmiert, arbeitete im Kindergottesdienst-Team und schließlich im Kirchenvorstand mit. Hier wuchs auch ihr Wunsch, Pfarrerin zu werden, wie sie sagt. „Der Glaube hat bei mir von klein auf eine wichtige Rolle gespielt.“ Ihr Studium schloss sich in Mainz und im nordenglischen Durham an. Nach dem Vikariat sammelte sie zudem im Rahmen eines Spezialpraktikums Erfahrungen im Elisabethen-Hospiz und in den Kinderkliniken Prinzessin Margret. Nicht missen möchte sie auch ihre Eindrücke in England etwa von orthodoxen, katholischen, anglikanischen und methodistischen Gemeinden, aber auch von ihrer Delegationsreise zu den Partnergemeinden des Evangelischen Dekanats Darmstadt in Südafrika, wo sie die dortige „Moravian Church“ (Herrnhuter Brüdergemeine) kennenlernte.

Dass sie nun in Arheilgen ihre erste Pfarrstelle antritt, passt genau, wohnt sie doch bereits seit sechs Jahren mit ihrem Mann, einem gebürtigen Chinesen und praktizierenden Arzt, im Arheilger Blütenviertel. Die beiden Söhne, fünf Jahre und ein Jahr alt, besuchen die Kita der Auferstehungsgemeinde in Arheilgen. Jetzt freut sich Jakobine Eisenach-Du, nach ihrer Elternzeit in den Pfarrdienst einzusteigen. In Absprache mit ihrer Kollegin Barbara Themel wird sie unter anderem für die Konfirmandenarbeit zuständig sein, bei anderen Aufgaben wie den Gottesdiensten wechseln sie sich ab.

Spannend findet die Theologin die derzeitigen Umstrukturierungen: Die Kreuzkirchengemeinde will einen Nachbarschaftsraum mit der Auferstehungsgemeinde und der Kirchengemeinde in Wixhausen gründen. „Ich mag es, im Team zu arbeiten“, sagt Jakobine Eisenach-Du. Darüber, dass sie sich in der Gemeinde mit ihrer Kollegin und im Nachbarschaftsraum mit drei weiteren Kollegen austauschen kann, freut sie sich. Ein großes Anliegen ist für sie, „gute Gemeinschaften zu pflegen, in denen sich alle wohl- und angenommen fühlen“. Dadurch werde auch Gemeinschaft mit Gott spürbar, so die Pfarrerin. Etwa durch die Kasualien - Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung - möchte sie „alle Menschen, auch die weniger in der Gemeinde Involvierten, in ihren zentralen Lebensmomenten gut begleiten“.

In der Corona-Zeit, in der sie ihr Vikariat absolvierte, habe sie viel Neues gelernt und erprobt. In der Thomasgemeinde führte sie etwa Telefongottesdienste ein. Nun will sie daran mitwirken, Dinge, die in der Corona-Zeit eingeschlafen sind, wiederaufzunehmen. Einen besonderen Reiz stellen für sie die Literaturgottesdienste in der Kreuzkirchengemeinde dar, die eine eigene Bibliothek besitzt.

In ihrer ersten Sitzung mit dem neuen Kirchenvorstand hat sie schon viele Engagierte kennengelernt. „Ich liebe es, gemeinsam mit anderen kreativ zu sein und Kirche so zu gestalten, dass Menschen dort Heimat, Inspiration und neue Kraft für den Alltag finden“, sagt Jakobine Eisenach-Du.

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