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Dekanatssynodalvorstand auf Klausurtagung

Christine Burg-SeibelDekanatssynodalvorstand auf Klausur

Der neue Dekanatssynodalvorstand (DSV) hat sich in einer Klausurtagung beraten. Dabei wurden Zuständigkeiten unter den einzelnen Mitgliedern aufgeteilt. Sie haben Andachten miteinander gefeiert und über das Selbstverständnis des DSV diskutiert. Dieser will Dienstleister für die Gemeinden sein und die zukünftige Kirche in ihrer Vielfalt segensreich gestalten. Ein Bericht von Dr. Livia Burkhardt

Herausforderungen gemeinsam angehen
Klausurtagung des Dekanatssynodalvorstands

Bericht von Dr. Livia Burkhardt, DSV-Mitglied

Seit Anfang des Jahres ist der Dekanatssynodalvorstand (DSV) des neuen Evangelischen Dekanats Darmstadt bereits im Amt. Er leitet das Dekanat im Auftrag und gemäß den Beschlüssen der Dekanatssynode. Möglichst bald nach Amtsantritt sollte eine Klausurtagung des DSV stattfinden, um sich gegenseitig und auch die Aufgaben im Dekanat besser kennenzulernen. Beim Blick in die Kalender ergab sich allerdings erst Anfang November ein Termin, an dem alle konnten. Dafür waren an dem Wochenende in Rückersbach dann tatsächlich alle DSV-Mitglieder dabei.

Die ehemaligen Dekanate Darmstadt-Land und Darmstadt-Stadt bilden seit diesem Jahr ein Dekanat. Da kommen unterschiedliche Traditionen und Kulturen zusammen und alle Interessen sollen angemessen wahrgenommen und berücksichtigt werden. Wie schön wäre es, wenn sich das neu geschaffene Dekanat dazu in Ruhe in einer Postfusionsphase konsolidieren könnte. Leider ist das nicht möglich, denn mit ekhn2030 stehen neue, große Aufgaben an, denen sich das Dekanat stellen muss. Diesen Prozess anzugehen und dabei gleichzeitig ein Dekanat zu schaffen, das sich wirklich als eins empfindet, hat sich der neue DSV zum Ziel gesetzt.

Um die anstehenden Herausforderungen anzugehen, ist es wichtig, dass der DSV sich als ein Team begreift, und dazu muss man sich kennen. So dienten der Freitagabend dem Kennenlernen, am Samstag wurde sich dann zunächst über die Motive ausgetauscht, die die einzelnen DSV-Mitglieder dazu bewogen haben, im DSV mitzuarbeiten. Dann ging es um die Erfahrungen, die in den ersten Monaten der Zusammenarbeit im DSV gesammelt wurden. Dafür war es sogar gut, dass seit Beginn der Amtszeit schon ein paar Monate vergangen waren und man tatsächlich schon einige Erfahrungen gemacht hatte.

Wie vielfältig die Arbeit im DSV ist, wurde am Samstagnachmittag deutlich. Viele Aspekte waren in den
Sitzungen in den ersten Monaten bereits Thema, aber es war gut, sie einmal gesammelt und strukturiert vor Augen zu haben. Auch hatten sich in den ersten Monaten bereits an verschiedenen Stellen Zuständigkeiten für einzelne Ressorts herauskristallisiert. Auf der Klausur wurden diese konkret benannt und dort ergänzt, wo es bisher noch keine Zuständigen gab.

Der Sonntagmorgen begann mit einer sehr schönen Andacht, in der sich nach der Methode „Bibel teilen“ über einen biblischen Text ausgetauscht wurde. Im Anschluss haben sich die Teilnehmer*innen in zwei Gruppen die Frage gestellt, wie der DSV nach innen und nach außen agieren und kommunizieren will.

Für die interne Haltung ist es wichtig, zuzuhören, zu vermitteln und zu fördern. Der DSV versteht sich als Dienstleister der Kirchengemeinden. Er will sie auf dem Weg des Transformationsprozesses gut begleiten und helfen, die zukünftige Kirche in ihrer Vielfalt segensreich zu gestalten. Dabei ist ein guter Informationsfluss essenziell, besonders natürlich vom DSV in die Gemeinden, aber auch andersherum. Der DSV möchte wissen, wo in den Gemeinden und Kirchenvorständen der Schuh drückt und wie er unterstützen kann. Mit den Mitarbeitenden im Dekanat pflegt er eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, in der ebenfalls ein transparenter Informationsfluss herrscht und alle Themen offen angesprochen werden.

Nach außen möchte das Dekanat als evangelische Kirche in der Gesellschaft präsent sein und wahrgenommen werden. Dabei ist es wichtig, genau zu schauen, mit welchen politischen und gesellschaftlichen Akteuren wie kommuniziert werden soll. Die alten Denkmuster „Stadt“ und „Land“ helfen da nicht weiter, vielmehr muss geschaut werden, welche Institutionen jeweils ein geeignetes Gegenüber bilden. Auch nach außen will der DSV zuhören, denn nur so kann er erfahren, welche Erwartungen die Menschen an die evangelische Kirche haben. Um unsere Gesellschaft im Sinne des Evangeliums positiv mitzugestalten, ist es wichtig, solche Netzwerke zu pflegen und Verbündete zu finden.

Bild: v.l.n.r.: Dr. Hans Jürgen Steubing, Dr. Annette Laakmann, Sven Sabary, Dagmar Unkelbach, Thomas Aulich, Dr. Monika Holtz, Dr. Raimund Wirth, Dr. Livia Burkhardt, Dr. Johannes Diehl, Petra Riedel, Christoph Mohr, Dr. Angelika Oppermann, Sigrid Hornung, Hund Hektor

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