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Thomas Houba neuer Pfarrer in Pfungstadt

Thomas Houba

Thomas Houba ist neuer Pfarrer im Nachbarschaftsraum Pfungstadt. Am Sonntag, 25. Januar, wird er um 14 Uhr in der Martinskirche, Kirchstraße 33, durch Propst Stephan Arras ordiniert.

Thomas Houba ist neuer Pfarrer in Pfungstadt

Thomas Houba ist neu in Pfungstadt und hat große Lust, die Menschen kennenzulernen. Seit Jahresbeginn ist der 30-jährige Theologe neuer Pfarrer im Nachbarschaftsraum Pfungstadt. Am Sonntag, 25. Januar, wird er um 14 Uhr in der Evangelischen Martinskirche, Kirchstraße 33, durch Propst Stephan Arras ordiniert. Im Anschluss lädt der Kirchenvorstand zum Empfang ein. 

Seinen eigenen Zugang zur Kirche fand Houba über die Jugendarbeit im ländlichen Ostwestfalen. "Hier habe ich als Jugendlicher eine Gemeinschaft erlebt, in der sich etwas Größeres entfaltete als die Summe der Einzelnen", erzählt er. Aus dieser Erfahrung heraus sei der Wunsch gewachsen, Theologie zu studieren. Sein Weg führte ihn über Madrid, Göttingen, Marburg, Oberursel und Berlin nun nach Pfungstadt.

In Pfungstadt, Hahn und Eschollbrücken möchte Houba Kirche als gemeinsames Projekt vor Ort verstehen. Nicht fertige Konzepte, sondern gemeinsames Fragen stehen für ihn im Mittelpunkt: Wie trägt Glaube im Alltag? Wo sind Gottes Spuren im eigenen Leben zu entdecken? Und wie kann kirchliches Leben zum Wohle der Menschen gestaltet werden? 

Glaube bedeute für ihn nicht, Schwierigkeiten auszublenden, sondern ihnen ehrlich zu begegnen – und dabei nicht allein zu bleiben. "Insbesondere in Zeiten großer Veränderungen bin ich überzeugt, dass das Vertrauen auf Gottes Liebe die Kraft freisetzt, neue Perspektiven einzunehmen: Indem ich den Blick auf Gott und damit auf etwas über unsere Welt Hinausgehendes richte, kann ich andere Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben," so Houba. „Zum Beispiel: Ich muss nicht sagen: Ich bin ungenügend, weil ich dies und jenes nicht kann oder habe. Stattdessen kann ich mich durch Gottes Augen als geliebten Menschen betrachten. Das gilt auch dann, wenn ich die Liebe in der Welt vermisse. Ich muss die Kriege, die Umweltzerstörung, steigende Armut bei gleichzeitigem Steigen des Reichtums Einzelner und die persönlichen Schicksalsschläge nicht erst normal finden und dann ignorieren, sondern kann Gott mein Leid klagen und Trost erfahren und gemeinsam mit anderen was dagegen tun."

Auch die Veränderungen innerhalb der Kirche spricht der neue Pfarrer offen an. Sinkende Mitgliederzahlen und der anstehende Spar- und Reformprozess seien herausfordernd, sagt Houba, müssten aber nicht einseitig als Verlustgeschichte verstanden werden. "Es ist wichtig, zu betrauern, was geht. Gleichzeitig möchte ich darauf schauen, welche Potenziale entstehen, wenn Menschen aus der Nachbarschaft zusammenkommen und neu fragen: Wie wollen wir unseren Glauben in Gemeinschaft leben und Kirche für die heutige Zeit gestalten?"

Die Kirchenvorstände in Pfungstadt, Hahn und Eschollbrücken freuen sich, dass das Pfungstädter Pfarrteam nach fast einjähriger Vakanz nun wieder komplett ist. 


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