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Öffentlichkeitsreferentin Maline Thierolf geht in Ruhestand

(c) DekanatSigrid Maline Thierolf-Jöckel

Gut 17 Jahre lang hat sich Maline Thierolf-Jöckel um die Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in der Region Darmstadt gekümmert. Jetzt geht sie in den vorzeitigen Ruhestand. Am Freitag, 15. März, ist sie im Rahmen der Dekanatssynode im Ökumenischen Gemeindezentrum in Kranichstein durch Dekan Dr. Raimund Wirth und Präses Dr. Annette Laakmann verabschiedet worden.

Mit einem feinen Gespür für die Wirkung von Worten
Öffentlichkeitsreferentin Maline Thierolf-Jöckel geht nach 17 Jahren im Dekanat in den Ruhestand

Gut 17 Jahre lang hat sich Maline Thierolf-Jöckel um die Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in der Region Darmstadt gekümmert. Jetzt geht sie in den vorzeitigen Ruhestand. Am Freitag, 15. März, ist sie im Rahmen der Dekanatssynode im Ökumenischen Gemeindezentrum in Kranichstein durch Dekan Dr. Raimund Wirth und Präses Dr. Annette Laakmann verabschiedet worden.

Mit großem Fachwissen und einem feinen Gespür für die Wirkung von Worten und Bildern hat sie das Geschehen im evangelischen Dekanat in die Öffentlichkeit gebracht. 2006 begann sie ihre Tätigkeit mit halber Stelle im damaligen Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land. Ihren Sitz hatte sie seitdem bis 2023 im Dekanatszentrum in der Grabengasse 20 in Ober-Ramstadt. Nach der Fusion der Dekanate Darmstadt-Land und Darmstadt-Stadt zog sie in den neuen Dekanatssitz in der Kiesstraße 14 in Darmstadt um. Hier war sie seitdem gemeinsam mit ihrer Kollegin Rebecca Keller für die Öffentlichkeitsarbeit des neuen großen Dekanats Darmstadt mit rund 74.000 Mitgliedern verantwortlich.

Maline Thierolf-Jöckel hat zunächst Landespflege studiert und in Bern in einem renommierten Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur gearbeitet. Nach vier Jahren in der Schweiz kehrte sie zurück und nahm eine Stelle in einem Planungsbüro in Göttingen an. 1995 folgte an der Uni Stuttgart ein Studium der Journalistik und Kommunikationswissenschaft. Nach dem Abschluss arbeitete sie in einer Darmstädter Agentur, die Öffentlichkeitsarbeit für das Fraunhofer IGD und andere wissenschaftliche Institute verantwortete, bevor sie zum Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land wechselte. „Ich habe Sie sehr geschätzt und vertrauensvoll mit Ihr zusammengearbeitet“, sagt der ehemalige Dekan Arno Allmann, der bis zur Fusion Anfang 2022 das Dekanat Darmstadt-Land leitete. Maline Thierolf-Jöckel lebt in Höchst im Odenwald, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Ihre Arbeit hat Maline Thierolf-Jöckel mit Kopf und Herz gemacht. Gern hat sie Porträts von Pfarrpersonen und anderen kirchlichen Mitarbeitenden geschrieben, ob zu deren Dienstbeginn oder Verabschiedung. Dabei hörte sie immer genau hin, erspürte, worauf es ihrem Gegenüber ankam und bildete in ihren Texten die jeweiligen Personen stets informativ und einfühlsam ab. Auch lagen ihr die Veranstaltungen des Dekanats und der Kirchengemeinden wie etwa der Kirchenmusik und der Jugend am Herzen, die sie auf verschiedenen Kanälen bewarb. Auch hat sie von Anfang an die Gestaltung von Flyern für Bildungsveranstaltungen und Kampagnen wie „Mein Sonntag“ betreut. Maline Thierolf-Jöckel hat ein besonderes Auge für die Aufmachung von Plakaten, Einladungen, Flyern und anderen Materialien. Dabei legte sie Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Grafikerinnen und Grafikern.

Auch für das soziale Leben setzte sich Maline Thierolf-Jöckel im Dekanat ein. Bei Veranstaltungen und Feiern sorgte sie sich nicht nur für die Erkennbarkeit der evangelischen Kirche, sondern auch nicht selten, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, für die rechte Dekoration und das Catering. Als beliebte Kollegin scheidet sie Ende März aus dem Dekanatsteam aus. Nun habe sie mehr Zeit für ihre Familie und die Güterhalle, sagt die Zweiundsechzigjährige. Seit siebem Jahren betreibt sie im Team die Veranstaltungsstätte am Bahnhof in Höchst. Und auch für die Politik, leitet sie doch die Fraktion der Grünen in der Gemeindevertretung in Höchst. Rebecca Keller wird ihren Stellenanteil im Dekanat ab April 2024 übernehmen.

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