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Maki Müller neue Kantorin in Roßdorf

Maki Müller ist neue Kantorin in der Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen. Am Sonntag, 1. Februar, wird sie im Gottesdienst um 10 Uhr in der evangelischen Kirche in Roßdorf in ihren Dienst eingeführt. In dem Festgottesdienst wird auch der Beginn der neuen fusionierten Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen gefeiert.

Kirchenlieder, Gospel und Alte Musik
Maki Müller ist neue Kantorin in der Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen und mag ganz verschiedene Musikstile


Mit dem Instrument hat sich Maki Müller schon hinreichend vertraut gemacht. Sie kennt auch inzwischen die kleinen Unterschiede, wenn sie die spätromantische Orgel in der evangelischen Kirche in Roßdorf von der Tastatur unten im Kirchenschiff aus oder oben auf der Empore spielt. Als neue Kantorin hat sie die Nachfolge von Johannes Schmidtke angetreten, der im vorigen Jahr als Dekanatskantor in den Odenwald gewechselt war. Am Sonntag, 1. Februar, wird Maki Müller im Gottesdienst um 10 Uhr in der evangelischen Kirche in Roßdorf, Erbacher Straße 9, in ihren Dienst eingeführt. In dem Festgottesdienst wird auch der Beginn der neuen fusionierten Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und Gundernhausen gefeiert.

Geboren 1995 in Hiroshima kam Maki Müller 2019 zum Studium der Kirchenmusik nach Stuttgart. Zuvor hatte sie in ihrer Heimat an einer katholischen Musikhochschule Klavier mit Wahlfach Orgel studiert und ihren Bachelor dort abgeschlossen. Nach dem B-Studium der Kirchenmusik in Stuttgart absolvierte sie noch den Master im A- Kirchenmusikstudium in Heidelberg, anschließend ein kirchenmusikalisches Praktikum in Maulbronn. Über Dekanatskantorin Carolin Raschke, die sie aus dem Studium kannte, erfuhr sie von der Ausschreibung in Roßdorf, woraufhin sie sich bewarb – mit Erfolg. Maki Müller, die mit einem Kirchenmusiker verheiratet ist, pendelt zurzeit von Heidelberg nach Roßdorf.

Hier hat sie schon einige Gottesdienste an der Orgel mitgestaltet. Eine besondere Leidenschaft durfte sie am Neujahrstag in der evangelischen Kirche in Roßdorf zeigen: Sie begleitete an der Orgel den Stummfilm „One Week“ von Buster Keaton. Neben ihrer Mitwirkung in Gottesdiensten leitet Maki Müller auch den Gospel-, den Kirchen- und den Projektchor in Roßdorf, darüber hinaus hat sie hier auch die beiden Kinderchöre übernommen. Auch in Gundernhausen leitet sie den Projektchor. 

„Ich fühle mich sehr wohl in der Gemeinde“, sagt die Dreißigjährige, „alle sind sehr engagiert.“ Maki Müller mag die Kirchenlieder im Gesangbuch, weil „so viel drinsteckt“, wie sie sagt: Theologie und Geschichte zugleich. Sie ist für viele Musikstile offen, besonders hat sie sich aber der Alten Musik verschrieben wie etwa Werken des Komponisten Marc-Antoine Charpentier. Schon jetzt plant sie ein Adventskonzert. „Ich möchte eine schöne Mischung bieten“, sagt Maki Müller. 

Bei neueren Liedern setzt sie sich gern auch mal an den Flügel, der in der Roßdörfer Kirche im Altarraum steht. „Für mich ist Kirchenmusik ein Kommunikationsmittel. Durch Musik verbinden sich die Sängerinnen und Sänger im Chor miteinander und die Gemeinde gestaltet durch Gesang gemeinsam die Liturgie“, sagt Maki Müller. Ihr Credo ist ein Wort von Martin Luther: „Damit das Wort Gottes auch durch den Gesang unter den Leuten bleibe.“

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