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Anna-Lena Krieg neue Pfarrerin der Petrusgemeinde

Anna-Lena Krieg ist neue Pfarrerin der Petrusgemeinde im Nachbarschaftsraum City-Süd. Sie ist Nachfolgerin von Pfarrer Stefan Hucke, der im vorigen Jahr in den Ruhestand getreten war. Am Sonntag, 1. Februar, um 14 Uhr wird Anna-Lena Krieg im Gottesdienst in der Bessunger Kirche durch Propst Stephan Arras ordiniert.

Kirche soll demokratisches Zusammenleben fördern
Anna-Lena Krieg ist neue Pfarrerin der Petrusgemeinde im Nachbarschaftsraum City-Süd 


Noch ist sie in der Erkundungsphase: Anna-Lena Krieg lernt gerade die Petrusgemeinde und den Nachbarschaftsraum mit vier weiteren Kirchengemeinden kennen, genauso wie den Stadtteil und die Stadt. Denn die Theologin ist neu in Darmstadt. Seit Jahresbeginn ist sie die neue Pfarrerin der Petrusgemeinde, Nachfolgerin von Pfarrer Stefan Hucke, der im Vorjahr in den Ruhestand gegangen ist. Am Sonntag, 1. Februar, um 14 Uhr wird sie im Gottesdienst in der Bessunger Kirche durch Propst Stephan Arras ordiniert, das heißt für den Pfarrdienst beauftragt.  

Beerdigungen hat sie in ihren ersten Wochen in Bessungen bereits gehalten. Sie ist zudem dabei, Gruppen und Gremien zu besuchen und die Gemeindemitglieder kennenzulernen. Dass sie im Pfarrhaus neben der Kirche wohnt und damit mittendrin ist und kurze Wege hat, genießt die Dreißigjährige, deren Partner Thomas Houba zeitgleich seinen Pfarrdienst in Pfungstadt begonnen hat. Auch ihre hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen der Andreas-, Matthäus-, Paulus- und Stadtkirchengemeinde hat sie bereits getroffen. Im größeren Raum mit den Nachbargemeinden zusammenzuarbeiten, ist sie gewohnt. „Ich kenne es nicht anders“, sagt Anna-Lena Krieg, „als mit der Aussicht zu arbeiten, dass Kirche sich maßgeblich verändern wird.“ Ihr Ziel sei es, „so viele Menschen wie möglich in diesem Prozess mitzunehmen“. 

In dem Prozess der kleiner werdenden Kirche gehe es für sie um mehr als um Geld und Personal. Für sie stehe vielmehr die Frage im Vordergrund: „Wofür lohnt es sich, diese Kirche weiterzuentwickeln, was ist ihre Aufgabe in der Welt?“ Für die Pfarrerin, die aus Göttingen stammt und in Münster, Heidelberg und Marburg evangelische Theologie studiert hat, spielt die Kirche für die Demokratie eine wichtige Rolle: „Die Kirche hat eine Wächterfunktion für die Demokratie.“ Sie prüfe etwa, ob die Würde des Menschen, wie im Grundgesetz verankert, wirklich noch unantastbar sei. Demokratie brauche Religion, so wie es etwa der Soziologe Hartmut Rosa sage. Nächstenliebe und soziales Handeln der Kirche, beispielsweise durch Kitas oder in der Pflege, aber auch kirchliche Bildung fördere die Demokratie, so Anna-Lena Krieg, die nach dem Abitur ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in Bolivien und nach dem Studium ein Spezialvikariat an der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt absolviert hat. 

In der Gemeindearbeit habe sie viel Freude an Gottesdiensten in verschiedenen Formen sowie an der Arbeit mit verschiedenen Generationen. Am Herzen liege ihr, „die befreiende Botschaft Gottes zu verkündigen“ und zu vermitteln, dass Menschen in der Kirche Antworten auf ihre Fragen finden und „im Glauben eine große Ressource haben, mit Schwierigkeiten im Leben umzugehen“.

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