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Fünf Jahre GüT für Kitas im Dekanat

Nicole Schneider5 Jahre GüT

Fünf Jahre „GüT“ – Am 1. Januar 2023 feierte die Gemeindeübergreifende Trägerschaft für Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat Darmstadt dieses kleine Jubiläum. Zehn Kirchengemeinden haben mit Wirkung vom 1. Januar 2018 ihre elf Kindertagesstätten in die Trägerschaft des Dekanats gegeben. Ziel der GüT-Struktur ist die Entlastung der Kirchenvorstände beim Management ihrer Kindertagesstätten.

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Echte Entlastung für Gemeinden
Fünf Jahre Gemeindeübergreifende Trägerschaft (GüT) im Dekanat


Bericht von Michael Müller-Möscheid, Geschäftsführer GüT

Fünf Jahre „GüT“ – Am 1. Januar 2023 feiert die Gemeindeübergreifende Trägerschaft für Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat Darmstadt dieses kleine Jubiläum. Zehn Kirchengemeinden haben mit Wirkung vom 1. Januar 2018 ihre elf Kindertagesstätten in die Trägerschaft des Dekanats gegeben. Dazu gehören die Andreasgemeinde, Friedensgemeinde, Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd, Martin-Luther-Gemeinde, Matthäusgemeinde, Michaelsgemeinde, Paulusgemeinde, Petrusgemeinde, Philippuskirchengemeinde und die Thomasgemeinde. Ziel der GüT-Struktur ist die Entlastung der Kirchenvorstände beim Management ihrer Kindertagesstätten.

„Das hat auf jeden Fall geklappt“, sagt Bernd Klebl, Kita-Beauftragter der Friedensgemeinde, und fügt hinzu: „In unseren Kirchenvorstandssitzungen können wir jetzt mehr an inhaltlichen Themen arbeiten, während wir vor der GüT viel Zeit für die Verwaltung der Kita gebraucht haben. Jetzt gehen wir zusammen mit dem Kita-Team die Konzeption und die Frage, was eine evangelische Kita ausmacht, an. Aktuell ist der nächste Schritt das Projekt ‚Gott ist die größte Frage‘.“
 
Die Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen, Personalakquise, Haushaltsmanagement, Anträge und Verträge, Unterstützung der Kita-Leitungen und der pädagogischen Teams, Werbung für die Trägerschaft – das ist nur ein Ausschnitt aus den vielfältigen Anforderungen, denen sich das System Kindertagesstätten stellen muss. Um die Kirchengemeinden zu unterstützen, wurde die GüT – in den Dekanaten der EKHN gibt es mittlerweile 21 davon – ins Leben gerufen. Damit die Kirchenvorstände die guten Beziehungen zu ihren Kitas weiterhin pflegen, sind sie nach wie vor inhaltlich für diese verantwortlich. Hierbei geht es um gemeinsame religionspädagogische Angebote, Feste und Feiern, die Kooperation mit Menschen und Institutionen in den Sozialräumen, die konzeptionelle Arbeit, Qualitätsentwicklung und die Personalauswahl. Wesentliche Bindeglieder sind hierbei die Kita-Beauftragten der Kirchenvorstände. Sie erhalten Unterstützung durch den Fachbereich Kindertagesstätten im Zentrum Bildung der EKHN und arbeiten kontinuierlich mit der Geschäftsstelle Kindertagesstätten zusammen. „Ich fühle mich durch die Strukturen der GüT sehr gut unterstützt“, sagt die Kita-Beauftragte der Paulusgemeinde, Eva Feierabend, und erklärt, warum: „Dort habe ich stets kompetente Ansprechpartner*innen.“ Das Team der GüT-Geschäftsstelle besteht aus Michael Müller-Möscheid als Geschäftsführer, Dr. Claudia Baur (Haushalt und Finanzen) und Bianca Ortlieb (Personal) als Sachbearbeiterinnen sowie mit einem kleinen Stellenanteil Irene Wellstein (Beiträge und Mahnwesen).

Neben den Menschen in den Kirchenvorständen profitieren auch die Kita-Leitungen von der Struktur der GüT: Das Team der Geschäftsstelle steht an fünf Tagen pro Woche als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Geschäftsführer initiiert monatliche Leitungskonferenzen, jährliche Mitarbeitendengespräche, die Einarbeitung neuer Kita-Leitungen und besucht die Kita-Teams regelmäßig. Maite Müller, Leitung der Kindertagesstätte der Friedensgemeinde, fasst ihre Erfahrungen mit der GüT folgendermaßen zusammen: „Für mich ist die GüT ein zentraler Ansprechpartner, der meine Belange versteht, mir konkret mit Rat und Tat zur Seite steht; der die Interessen unserer Kitas bei der Stadt und städtischen Gremien sachverständig vertritt und professionelle Personalsachbearbeitung sowie Unterstützung in finanztechnischen Fragen liefert. Ich bin sehr zufrieden mit meiner GüT.“

Eine Besonderheit der Trägerschaft sind die jährlichen Klausurtage, die mit Übernachtung und externer Moderation in Tagungshäusern stattfinden. Daran nehmen alle Kita-Leitungen, ein bis zwei Mitglieder des Trägervorstands und der Geschäftsführer teil. Die GüT hat aber auch die Teams vor Ort im Blick. Als „Highlight“ fand am 16. September 2022 ein Fest für alle 250 Mitarbeitenden in der Martin-Luther-Gemeinde statt. Mit diesem Fest haben sich das Dekanat und der Trägervorstand bei den Mitarbeitenden für deren hervorragende Arbeit bedankt – auch, aber nicht nur in Zeiten von Corona. „Die Teilnahme nahezu aller Mitarbeitenden an dem Danke-Fest zeigt eindrücklich, dass uns ein einzigartiger Teamspirit umgibt. Darauf sind wir alle sehr stolz“, resümiert Petra Rasch, ehrenamtliches Mitglied des Trägervorstands, ihre Eindrücke vom Fest.

Der Trägervorstand besteht seit den Anfangstagen aus Pfarrer Uwe Wiegand (Thomasgemeinde) als Vorsitzenden, Petra Rasch (Matthäusgemeinde) als stellvertretende Vorsitzende, Karlheinz Friedrich (Andreasgemeinde), Uwe Gutermuth (Philippusgemeinde) und Dekan Dr. Raimund Wirth. Die Kita-Beauftragten der Kirchengemeinden kommen in den jährlichen Mitgliederversammlungen zusammen. Den Vorsitz hat Pfarrer Stefan Hucke aus der Petrusgemeinde, der seine Erfahrungen mit der GüT folgendermaßen beschreibt: „Aus Sicht der beteiligten Kirchenvorstände ist die GüT ein Erfolgsmodell. Ob es um Einstellungsverfahren, Kommunikation mit der Stadt, MAV, Ausbildungsstätten oder Regionalverwaltung geht: Wir sind wirkungsvoll entlastet und können uns auf das konzentrieren, was unsere Kernkompetenz ist - religionspädagogische Fragen und Konzeption. So ermöglicht die GüT eine professionelle und zukunftsfähige Struktur. Auch Kirchengemeinden, die aktuell einen Beitritt zur GüT erwägen, treffen auf ein offenes, etabliertes und unterstützendes System.“ Mit den bisherigen Erfahrungen und der Möglichkeit, weitere Kindertagesstätten in die Trägerschaft des Dekanats aufzunehmen, sieht sich die GüT gut aufgestellt.

Viele Beteiligte aus den Kindertagesstätten, den Kirchenvorständen, aus dem Dekanat und der Geschäftsstelle wirken am Gelingen der Trägerschaft und somit der wichtigen Arbeit in den Kindertagesstätten unserer Kirchengemeinden mit. DANKE an jede/n Einzelne/n von Ihnen!
Weitere Informationen zur GüT, Fotos vom Fest, ein DANKE-Video an die Mitarbeitenden und vieles mehr finden Sie auf der Website der Trägerschaft: www.kita-fachkraft.de 

Statements der Kita-Leitungen zur GüT

Maite Müller, Kita Friedensgemeinde
Für mich bedeutet die GÜT einen zentralen Ansprechpartner, der meine Belange versteht, mir konkret mit Rat und Tat zur Seite steht; der die Interessen unserer Kitas bei der Stadt und städtischen Gremien sachverständig vertritt und professionelle Personalsachbearbeitung sowie Unterstützung in finanztechnischen Fragen liefert. Ich bin sehr zufrieden mit meiner GÜT.

Andrea Bernhardt und Andrea Koch, Kinderhaus Schatzkiste
Wir finden das nachstehende Zitat von Henry Ford sehr treffend:
Zusammenkommen ist ein Beginn.
Zusammenbleiben ein Fortschritt.
Zusammenarbeiten ein Erfolg.

Olivia Müller, Kita Matthäusgemeinde
Die GÜT ist bereichernd, professionell und steht einem hilfreich und tatkräftig zur Seite. Never walk alone!

Ann Kathrin Humpert, Kita Petrusgemeinde
GüT bedeutet für mich gegenseitige Unterstützung auf Leitungsebene mit einem sehr wertschätzenden Umgang miteinander.

Jasmin Groß, Kita Thomasgemeinde
Für mich als Leitung ist die Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle super. Die Menschen dort sind mein Rückhalt und meine Unterstützung. Ich freue mich auf die nächsten gemeinsamen Jahre der Zusammenarbeit.

Caroline Dettmering & Marie Bernhard, Kinderhaus Mittendrin
Wir freuen uns über die Professionalisierung unserer Arbeit. Es ist sehr positiv und entlastend, dass der Themenbereich „Personal“ von der Geschäftsstelle so professionell übernommen wurde. Wir schätzen es sehr, dass der Geschäftsführer hinter uns steht, wenn es nötig ist.

Vera Schlett, Kita Michaelsgemeinde
Eine bereichernde Gemeinschaft, die eine individuelle und gemeinschaftliche Entwicklung fördert und Stabilität als auch Verlässlichkeit (gerade in diesen Zeiten) gibt.

Sabine Rühl, Kinderhaus Bessungen der Andreasgemeinde
Die GüT ist eine Gemeinschaft, in der ich sehr viel Kompetenz, Wertschätzung, Respekt und Hilfsbereitschaft erlebe. Es war eine sehr gute Entscheidung unseres Kirchenvorstandes, der gemeindeübergreifenden Trägerschaft beizutreten.

Anette Sheikh, Kita Paulusgemeinde
Es besteht eine gute Zusammenarbeit. Bei Bedarf gibt es immer einen Ansprechpartner/in, von der/dem man zeitnah Unterstützung bekommt.

Susann Reißland, Kita Arche Noah der Philippuskirchengemeinde
Wir profitieren in der Kita von der Zusammenarbeit in der GüT mit einer Geschäftsstelle, die mit professionellen Mitarbeitenden besetzt ist. Hier haben wir jederzeit kompetente Ansprechpartner*innen, werden gut beraten und begleitet und erhalten zeitnah Antworten auf unsere Fragen. Wir werden in allen Belangen super unterstützt und die Weiterentwicklung der Kita wird gefördert. Ebenso findet in den regelmäßig durchgeführten Konferenzen der Leitungen der GüT ein fachlicher Austausch und eine gegenseitige Unterstützung statt. Die Zusammenarbeit in der Kirchengemeinde im pädagogischen und religionspädagogischen Bereich wird weiterentwickelt und belebt.

Natalja Kurjakov, Kita „Südstern“ der Kirchengemeinde Eberstadt-Süd
Nach allen Erfahrungen durch unsere Kita-Krisenzeiten (Wechsel der Kita-Leitung, Herausforderungen durch Corona) bin ich der Meinung, dass durch die fachkompetente Begleitung durch das Team der Geschäftsstelle alle unsere Schwerpunkte und Themen viel professioneller behandelt wurden. Das bedeutet: Mehr Qualität, mehr Struktur und mehr Leistung insgesamt.

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