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Friedensläuten statt Feuerwerk am Heinerfest

Neun evangelische Kirchengemeinden beteiligen sich beim Friedensläuten am Heinerfest-Montag. Der Heimatverein Darmstädter Heiner hat in diesem Jahr beschlossen, als Zeichen der Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten in der Stadt auf das Feuerwerk zu verzichten und anstelle dessen Kirchenglocken läuten zu lassen. Das Dekanat beteiligt sich gern.

Pressemitteilung des Heimatvereins Darmstädter Heiner:

Friedensläuten statt Feuerwerk
Montag, 4. Juli, 22.30 – 22.45 Uhr

Seid Solidarisch und sendet Euer Licht in den Nachthimmel!

Seit Beginn des Heinerfests 1951 wird zum festlichen Abschluss ein Höhenfeuerwerk
gezündet. 2022 wird erstmals auf diese Tradition verzichtet.

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck, das seit über 10 Jahren den
Heinern ihr Feuerwerk schenkt, hat gemeinsam mit dem Heinerfest-Veranstalter
Heimatverein Darmstädter Heiner e.V. entschieden, in diesem Jahr auf das traditionelle
Spektakel zu verzichten.

Die Begründung: „Ein Feuerwerk ist aufgrund der aktuellen Lage in der Ukraine und in einer
Zeit, in der so viele Geflüchtete bei uns sind, keine von uns moralisch vertretbare Maßnahme.
Hinzukommt, dass für uns das Thema Nachhaltigkeit einen besonderen Stellenwert hat.“
Die Verantwortlichen möchten in diesem Jahr ein Zeichen der Solidarität setzen: Auf einem
der größten Innenstadtfeste Deutschlands werden Karussell-Ansagen, Musik der
Schaustellergeschäfte und Open-Air-Bühnen verstummen.

Anstatt der Feuerwerkskörper am Himmel, sollt Ihr – die Heinerfestbesucher:innen – Eure
leuchtenden Handy-Displays gen Himmel strecken und unser Licht für diesen Abend sein. Ein
Licht für Solidarität, Frieden, aber nicht zuletzt auch für die Lebensfreude. Währenddessen
werden in ganz Darmstadt Kirchenglocken für den Frieden erklingen.

Es ist Zeit für ein gemeinsames sich Besinnen und Gedenken an alle Menschen, die von
Kriegen betroffen sind. Ein Gedenken an unsere Freundinnen und Freunde in der Ukraine,
eine Schweigeminute so wie sie zum Gedenken an die Toten bei der Bombardierung
Darmstadts am 11. September 1944 beim ersten Heinerfest 1951 stattfand.

Kommt alle! und seid Teil dieser auf einem Volksfest einmaligen Aktion: Schickt Euer
(Handy-)Licht in den Himmel!

Das Budget für das Feuerwerks fließt in ein tolles Projekt: Merck lädt die Kindertanzgruppe
„Dzhereltsya Karpat“ aus unserer Partnerstadt Ushgorod, die beim Heinerfest zu Gast ist,
zu einer Freizeit nach Lindenfels ein.

Ein herzlicher Dank geht an alle Heinerfestschausteller, an Merck und die Darmstädter evangelischen
Kirchen, die uns bei dieser Aktion tatkräftig unterstützen: Friedensgemeinde, Johannesgemeinde, Martin-Luther-Gemeinde, Matthäusgemeinde, PaulGerhardt-Gemeinde, Paulusgemeinde, Petrusgemeinde, Stadtkirchengemeinde, Thomasgemeinde

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