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Carin Strobel verabschiedet sich aus der Leitung

DekanatCarin Strobel

24 Jahre Mitglied in der Dekanatssynode Darmstadt-Stadt, 18 Jahre im Dekanatssynodalvorstand (DSV), 12 Jahre Vorsitzende des DSV und der Dekanatssynode. Jetzt verabschiedet sich Carin Strobel von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Dekanatsleitung. Das Dekanat sagt von Herzen "Danke für den langen Dienst".

Vermittlerin und Fürsprecherin
Carin Strobel verabschiedet sich nach 24 Jahren aus der Leitung des evangelischen Dekanats


In der Öffentlichkeit stehen ist „nicht so ihr Ding“, sagt Carin Strobel. Vor allem hat sie ihr ehrenamtliches Wirken für das evangelische Dekanat in Darmstadt in der Leitung nach innen gesehen. Wenngleich sie doch bei vielen Gottesdiensten, Neujahrsempfängen, Synoden und anderen öffentlichen Terminen regelmäßig in Erscheinung getreten ist. 24 Jahre lang war sie Mitglied der Dekanatssynode Darmstadt-Stadt, 18 Jahre davon Mitglied im Dekanatssynodalvorstand, die vergangenen zwölf als dessen Vorsitzende. Die Tagunt der konstituierenden Synode des neuen fusionierten Dekanats Darmstadt am 28. Januar hat sie noch einmal geleitet. Jetzt verabschiedet sich die Fünfundsechzigjährige von ihrer Arbeit auf Dekanatsebene.  

Als Finanzbeamtin ist ihr die Verwaltungsarbeit im Dekanat leichtgefallen, sagt sie rückblickend, und sie hat ihr Freude gemacht. Als Vermittlerin hat sie sich stets gesehen, zwischen Dekanat und Kirchengemeinden, oder auch zwischen Dekanat und Kirchenverwaltung. Dabei waren ihr immer die Menschen wichtig: Gemeindemitglieder, Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, „und ganz besonders die Mitarbeitenden im Dekanat“, sagt Carin Strobel, „ich habe mich gerne dafür eingesetzt, dass es ihnen gut geht.“

Für sie hatte die Mutter zweier erwachsener Kinder, die mit ihrem Mann in Kranichstein lebt, immer ein offenes Ohr. Gute Arbeitsbedingungen lagen ihr am Herzen, auch in der Corona-Pandemie fand sie gemeinsam mit Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse stets gute Lösungen, mit denen sich jede und jeder wohlfühlen und der Arbeit weiterhin gut nachgehen konnte.

Um ihre Person machte sie kein Aufheben, wirkte bisweilen eher zurückhaltend. Doch war sie allseits geschätzt für ihre freundliche, zugewandte Art, ihr vorausschauendes Handeln und auch ihre kompetente Sitzungsleitung. Viel Energie hat sie in den Fusionsprozess mit dem Nachbardekanat Darmstadt-Land in den vergangenen Jahren gesteckt. Ihr lag daran, den Prozess „auf Augenhöhe“ voranzubringen und das neue Dekanat auf eine solide Grundlage zu stellen. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Dekanin war mir sehr wichtig“, sagt Carin Strobel, die Dekanin habe sie „gefördert und gefordert“.

„Sie hat ihre Leitungsaufgabe mit großem persönlichem Engagement wahrgenommen. Immer gut vorbereitet, mit aufmerksamem Blick für die Mitarbeitenden und die Themen, um die es im Dekanat geht, und mit besonderer Kompetenz im Umgang mit Verwaltung und Finanzen. Immer ansprechbar, oft präsent im Dekanatsbüro, bereit, vielfältige Aufgaben zu übernehmen – im Vordergrund wie im Hintergrund,“ würdigt die Dekanin Carin Strobel. Das Dekanat und die Kirche hätten ihr „viel zu verdanken“.

Schon in der Zeit mit dem früheren Dekan Norbert Mander, der ihr viel zugetraut habe, habe sie „viel gelernt“, sagt Carin Strobel. Genauso wie in der Zeit im Dekanatssynodalvorstand, als sie diesen zunächst vier Jahre lang mit Christine Schreiber im Team leitete. „Für diese guten, lehrreichen Jahre bin ich sehr dankbar“, sagt Carin Strobel. Entscheidungen, die die Verwaltungsarbeit betrafen, waren für sie leichter zu treffen als Personalentscheidungen, wie etwa Pfarrstellenbemessungen, an denen sie beteiligt war. Ihren Beitrag hat sie auch dazu geleistet, dass „das Dekanat gut gewirtschaftet hat“ und „finanziell gut aufgestellt in die Fusion geht“.

Nun überlässt Carin Strobel nach fast einem Viertel Jahrhundert ehrenamtlicher Tätigkeit für das Dekanat anderen das Feld. „Man muss gehen, so lange die Leute noch denken: ‚Schade, dass sie geht‘ und nicht ‚Gott sei Dank geht sie‘“, sagt Carin Strobel mit einem Augenzwinkern. „Es ist für das neue Dekanat gut, wenn neue Leute in die Leitung kommen“, sagt sie. Zudem sei das letzte Jahr vor der Fusion sehr arbeitsintensiv gewesen. Nun wolle sie mehr Zeit mit Mann, Kindern und Enkeln verbringen. Sie bleibt der Kirche aber erhalten: ihre Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt will sie beibehalten, genauso wie die im Ökumenischen Ausschuss ihrer Kirchengemeinde, der Philippus-Kirchengemeinde im Ökumenischen Gemeindezentrum in Kranichstein.

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